Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Beobachtungshinweise Juni 2017

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zur interaktiven Sternkarte

Mit dem Online-Planetarium können Sie sich die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond, Planetensichtbarkeiten und vieles mehr anzeigen lassen. Probieren Sie es aus! Nachdem Sie auf den linken Button "interaktive Sternkarte" geklickt haben, offnet sich ein Fenster mit Startgrafik. Einfach auf "Zeigen" klicken! Zum Betrachten brauchen Sie den Adobe Flashplayer. Flashskies - Online-Planetarium © Donald Wienand und Harald C. Greie

Der Fixsternhimmel im Juni über Menden  Nördlich einer geographischen Breite von 49º (Menden liegt bei 51º21’nördlicher Breite) ist auch um Mitternacht die Abenddämmerung noch nicht beendet, während es südlich von 49ºnördlicher Breite, so in Menden, nur für kurze Zeit richtig dunkel wird, d.h., die Sonne steht mindestens 18º unter dem Horizont. Damit ist der beste Zeitpunkt zum Betrachten des Sommerhimmels in diesem Monat die Zeit um Mitternacht. In den Ferienregionen des Mittelmeers kann der Sternenhimmel sehr viel früher betrachtet werden als in Menden. Abseits der hellen Lichtreklame zeigt sich dem Betrachter ein wunderschöner Abendhimmel.
Die Milchstraße steigt dann direkt im Süden am  Himmel empor. Beginnend im „Schützen“ verläuft das Band der Milchstraße über „Adler“, „Schwan“ und „Cassiopeia“ zum nördlichen Horizont. Rechts von der Milchstraße in Zenitnähe finden wir die „Leier“, die mit ihrem markanten Hauptstern, der bläulichweißen Wega, nicht zu übersehen ist. Wega ist ca. 25 Lichtjahre von der Erde entfernt. Im Westen, aber immer noch steil über unseren Köpfen, finden wir den „Großen Wagen“, obwohl er zirkumpolar ist, bereitet er sich auf seinen Untergang in den nördlichen Dunstschichten vor.  In der Verlängerung der Deichsel  stoßen wir auf das Sternbild „Bootes“ oder „Bärenhüter“. Der Hauptstern Arktur ist deutlich als orangeroter Lichtpunkt zu erkennen. Am Horizont direkt im Süden finden wir den rötlich leuchtenden Antares im „Skorpion“. Die Scheren des Skorpions zeigen auf das Sternbild „Waage“, das sich etwas weiter westlich befindet. Oberhalb des „Skorpions“ finden wir die Sternbilder der „Schlange“ und des „Schlangenträgers“. Die beiden Sternbilder sind nur schlecht zu erkennen, weil sie erstens ineinander verlaufen und zweitens nur von schwachen und wenig markanten Sternen gebildet werden. In der griechischen Mythologie handelt es sich hier um die Schlange des Äskulaps, der wiederum mit dem Schlangenträger identisch ist. Die Schlange soll Äskulap ein heilendes Kraut gebracht haben.

Im Osten kündigt sich die heiße Jahreszeit mit dem Sommerdreieck, das jetzt voll aufgegangen ist, an. Es setzt sich aus den drei Sternen Wega in der „Leier“, Deneb im „Schwan“ und Atair im „Adler“ zusammen.

Tief im Süden, knapp über der Horizontlinie, leuchtet dunkelrot Antares im „Skorpion“. Wer in dunkler klarer Nacht zum Himmel schaut, der kann jetzt den sommerlichen Teil der Milchstraße sehen, der sich vom Nordpunkt bis zum Südpunkt des Horizontes erstreckt.

Die scheinbare Bahn der Sonne:
Der im Juni zurückgelegte Bahnabschnitt der Sonne beginnt oberhalb von Aldebaran im „Stier“. In diesem Sternbild erreicht unser Zentralgestirn auch am 21. Juni um 0:35 Uhr seinen nördlichsten Bahnpunkt. Damit beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Sommer.

Sonnenauf- und untergänge

Der Lauf der Sonne Aufgang Höchststand Untergang Dämmerungsende
01.06.2017 05:15 Uhr 13:20 Uhr 21:20 Uhr 23:05 Uhr
10.06.2017 05:10 Uhr 13:20 Uhr 21:30 Uhr 23:15 Uhr
20.06.2017 05:10 Uhr 13:20 Uhr 21:30 Uhr 23:25 Uhr
31.06.2017 05:15 Uhr 13:25 Uhr 21:30 Uhr 23:20 Uhr







Die Sonnenscheindauer beträgt am Anfang des Monats 16 Std. und 5 Min, sie wächst bis zum 21. auf 16 Std. und 25 Min an, um dann bis zum Ende des Monats auf 16 Std. und 15 Min wieder abzunehmen. Im Juni nimmt die Mittagshöhe der Sonne kaum zu, sie steigt lediglich von ca. 62,1° auf ca. 63,4° bis zum 21. Juni. Am Ende des Monats beträgt die Höhe zur Mittagszeit 63,2.

Der Lauf des Mondes Am 4. Juni gegen 4:00 Uhr können wir in der Morgendämmerung bei klarer Sicht die sehr schmale Sichel des abnehmenden Mondes sehen, allerdings befindet sich der Erdtrabant dann nur knapp über dem Osthorizont. Schon am nächsten Tag ist Neumond. Am 6. Juni gegen 21:30 Uhr kann man mit einem Fernglas versuchen, die ebenfalls sehr schmale Sichel des zunehmenden  Mondes tief am südwestlichen Horizont zu erspähen. Am 6. Juni befindet sich der Mond unterhalb von Pollux im Sternbild „Zwillinge“. Einen Tag später sehen wir den Erdtrabanten zwischen Pollux in den „Zwillingen“ und Procyon im „Kleinen Hund“. Am Abend des 10. Juni steht unserer Erdmond östlich von Regulus im „Löwen“ und südwestlich von Jupiter. Das Erste Viertel wird am 12. Juni gegen 10:10 Uhr erreicht. Drei Tage später nähert er sich Spica, dem Hauptstern des Sternbilds „Jungfrau“,  an. Am 17. Juni gegen 22:30 Uhr zeigt sich unser Mond zwischen Mars und Saturn. Drei Tage später strahlt der Vollmond im Sternbild „Schlangenträger“ vom Himmel. Bis zur Vollmondstellung ist der Verlauf unspektakulär, weil sich unser Erdtrabant durch einen relativ sternenarmen Bereich bewegt. Das „Letzte Viertel“ wird im Sternbild Fische gegen 20:20 Uhr erreicht.  Das Ereignis kann nicht beobachtet werden, weil sich zu diesem Zeitpunkt unser Mond bereits unterhalb der Horizontlinie befindet. Zum Monatsende bildet er mit den offenen Sternhaufen Plejaden und Hyaden im „Stier“ ein Dreieck.

Mondphasen  
01.06.2017 Erstes Viertel, 14:40 Uhr
09.06.2017 Vollmond, 15:10 Uhr
17.06.2017 Letztes Viertel, 13:35 Uhr
24.06.2017 Neumond, 04:30 Uhr

Die ersten fünf Planeten

Merkur  steht am 5. Juni in größter westlicher Elongation. Trotz eines Winkelabstandes von 24°11' kommt es in Menden nicht zu einer Morgensichtbarkeit. Südlich von 42° nördlicher Breite (z.B. auf den Balearen) kann man den sonnennächsten Planeten jedoch in der Morgendämmerung erspähen. Die Merkurhelligkeit beträgt am 5. Juni nur 0.4 mag und nimmt dann schnell zu. Bis zur Dichotomie* am 11. Juni erreicht sie 0.0 mag.


Venus holt die Sonne am 6. Juni im Sternbild „Stier“ ein und steht an diesem Tag kurz vor Mitternacht in oberer Konjunktion mit ihr. Sie kann im Juni nicht beobachtet werden, da sie von uns aus gesehen hinter der Sonne herläuft.

Mars stand im letzten Drittel des Vormonats in Opposition zur Sonne. Der rote Planet wandert rückläufig durch das Sternbild „Waage“. Zum Monatsende wird er stationär. Damit beendet er seine Oppositionsperiode, was auch an der stark zurückgehenden Helligkeit deutlich wird. Sie sinkt im Laufe des Juni von -2.0 mag auf -1.4 mag ab. Damit gehört Mars aber immer noch zu den auffälligen Gestirnen am Nachthimmel. Aus der zweiten Nachthälfte zieht sich Mars allmählich zurück. Am 1. Juni geht der rote Planet um 4:35 Uhr unter. Am 15. Juni erfolgt sein Untergang um 3:25 Uhr und am 30. Juni bereits um 2:20 Uhr.. Am 17. Juni ergibt sich gegen Mitternacht ein netter Himmelsanblick. Über dem Südhorizont sind Mond, Mars, Saturn und Antares im Skorpion relativ nahe beieinander zu sehen.

Jupiter wandert wieder rechtläufig im „Löwen“ und  ist Planet der ersten Nachthälfte. Der Riesenplanet verlegt seine Untergänge von 2:25 Uhr am 1. Juni auf 1:30 am 15. Juni und auf 0:30 Ende Juni. Die Jupiterhelligkeit geht leicht um zurück und im Fernrohr erscheint das Jupiterscheibchen etwas kleiner als zur Oppositionszeit.
Am Abend des 11. Juni zieht der zunehmende Halbmond etwa 1,5 Grad südlich an Jupiter vorbei.

Saturn  steht am 3. Juni im Sternbild „Schlangenträger“ in Opposition zur Sonne. Somit ist der Ringplanet die gesamte Nacht am Sternenhimmel vertreten. Am Oppositionstag geht der helle Saturn um 21 Uhr auf, kulminiert in der Oppositionsnacht um 1:20 Uhr und sinkt morgens um 5:40 Uhr unter die südwestliche Horizontlinie. Wegen seiner südlichen Position erreicht Saturn bei seinem Meridiandurchgang nur eine bescheidene Kulminationshöhe von gut 19°. Am Tag der Opposition erreicht Saturn seine geringste Entfernung von der Erde in diesem Jahr. Am 3. Juni trennen ihn 1348 Millionen Kilometer von uns. Das Licht von Saturn ist damit eine Stunde und 15 Minuten zur Erde unterwegs. Im Teleskop erkennt man die deutlich abgeplattete Saturnkugel. Der mit 26 Grad weit geöffnete Saturnring kann bereits mit kleineren Amateurteleskopen gesehen werden. Zurzeit blickt man auf die Nordhalbkugel des Ringplaneten und auf die Nordseite des Saturnrings. Der Vollmond besucht am 19. Juni den Ringplaneten, wobei er ihn in nördlichem Abstand passiert. Am 30. Juni geht der Ringplanet bereits um 3:45 Uhr unter.

*) In der Astronomie wird die Phase, während der ein nicht selbst leuchtendes Gestirn – also meist ein Planet oder Mond im Gegensatz zu einem Stern – von einem Betrachter als zur Hälfte beleuchtet gesehen wird, als Dichotomie bezeichnet. In der visuellen Astronomie bedeutet Dichotomie daher auch „Halbphase“: Ein Planet oder Mond ist genau von der Seite beleuchtet, sodass er als Halbkreisfläche erscheint. Bekanntestes Beispiel ist die Phase des Halbmondes. Von der Erde aus können Halbphasen außer beim Mond nur bei den Planeten Merkur und Venus beobachtet werden.

Beobachtungshinweise Juli 2017

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Mit dem Online-Planetarium können Sie sich die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond, Planetensichtbarkeiten und vieles mehr anzeigen lassen. Probieren Sie es aus! Nachdem Sie auf den linken Button "interaktive Sternkarte" geklickt haben, offnet sich ein Fenster mit Startgrafik. Einfach auf "Zeigen" klicken! Zum Betrachten brauchen Sie den Adobe Flashplayer. Flashskies - Online-Planetarium © Donald Wienand und Harald C. Greie

Der Sternenhimmel im Juli über Menden und in den Feriengebieten

Der Fixsternhimmel:Bis zum Monatsende dauert in Norddeutschland noch die Zeit der „hellen Nächte“. In Süddeutschalnd dagegen hat man schon zur Monatsmitte zwei volle astronomisch dunkle Nachtstunden. Unsere monatliche Sternkarte zeigt, was wir am Himmel in Richtung Süden sehen. Die Sommersternbilder stehen nun alle auf der Himmelsbühne. Sehr hoch über unseren Köpfen, fast im Zenit steht das Sommerdreieck, das von den drei Sternen, Wega in der „Leier“, Deneb im „Schwan“ und Atair im „Adler“, gebildet wird. Diese drei Sterne gehören zu den hellsten Sternen am Himmel überhaupt, und sie werden schon am noch dämmrigen Abendhimmel sichtbar. Die Wega ist ein sehr schönes Objekt für das Fernglas, sie bildet mit dem Sternenpaar e1, e2 Lyrae und ß Lyrae ein deutlich erkennbares gleichseitiges Dreieck. Die arabische Bezeichnung der Wega bedeutet „der herabstürzende Adler“. Sie ist ca. 26 Lj. von uns entfernt, 48mal heller und 4mal größer als unsere Sonne. Die arabische Bezeichnung Denebs bedeutet so viel wie „Schwanz“ (des Schwans). Deneb ist ca. 1825 Lj. entfernt, aber er hat 75000fache Leuchtkraft der Sonne. Atairs arabische Bezeichnung lautet „ der auffliegende Adler“. Er ist ca. 16 Lj. von uns entfernt, sein Durchmesser ist 2mal größer als der der Sonne und seine Leuchtkraft übersteigt die der Sonne um das 9fache. Tief im Süden, deutlich über dem Horizont zeigt sich der rötliche Antares, Hauptstern des „Skorpion“, während sich das Sternbild des „Schütze“ nur undeutlich aus den Dunstschichten des Horizonts heraushebt. Zwischen dem „Schütze“ und dem „Skorpion“ steigt das leuchtende Band der Milchstraße empor, zieht sich durch „Adler“, „Schwan“ und „Kassiopeia“ zum Nordhorizont.
Besonders schön kann man den Sternenhimmel auf den Mittelmeerinseln sehen. Schauen Sie doch einmal bei einem Abendspaziergang in den Himmel und lassen Sie sich einfangen von dem herrlichen Anblick und der unendlichen Tiefe und Weite des Weltraums. Die im Tierkreiszeichen „Skorpion“ und „Schütze“ geboren sind, haben am Mittelmeer die Möglichkeit, ihr Sternbild einmal komplett zu sehen. Besonders schön und leicht zu finden ist der „Skorpion“, der im Juli genau im Süden steht, und in östlicher Richtung schließt sich das Sternbild des „Schütze“ an.

Sonnenauf- und untergänge

Der Lauf der Sonne Aufgang Höchststand Untergang Dämmerungsende
01.07.2017 05:15 Uhr 13:25 Uhr 21:30 Uhr 23:20 Uhr
10.07.2017 05:20 Uhr 13:25 Uhr 21:30 Uhr 23:10 Uhr
20.07.2017 05:35 Uhr 13:25 Uhr 21:20 Uhr 22:55 Uhr
31.07.2017 05:50 Uhr 13:25 Uhr 21:05 Uhr 22:35 Uhr








Die Sonnenscheindauer beträgt am Anfang des Monats 16 Std. und 15 Min, sie nimmt bis zum Ende des Monats um 60 Min. auf 15 Std. 15 Min. ab. Im Laufe des Monats sinkt die Mittagshöhe der Sonne von ca. 63,1º auf ca. 58,2º am 31. Juli.


Mondphasen  
01.07.2017 Erstes Viertel, 2:50 Uhr
09.07.2017 Vollmond, 05:10 Uhr
16.07.2017 Letztes Viertel, 21:25 Uhr
24.07.2017 Neumond, 11:40 Uhr

Die Planeten im Juli

Merkur eilt der Sonne voraus und vergrößert allmählich seinen östlichen Winkelvorsprung von ihr. Am 30. Juli erreicht er mit 27°12' Winkelabstand schließlich seine größte östliche Elongation von der Sonne. Die maximale Elongation fällt diesmal so groß aus, weil Merkur nur drei Tage später sein Aphel passiert. Trotz des großen Elongationswinkels kommt es in Deutschland nicht zu einer Abendsichtbarkeit. Am Tag der größten östlichen Elongation geht der 0.3 mag helle Merkur um 21:55 Uhr unter. Bevor die Abenddämmerung soweit fortgeschritten ist, dass man Merkur sehen könnte, ist er längst im Horizontdunst verschwunden.

Venus kann am Morgenhimmel gesehen werden. Sie wandert durch das Sternbild „Stier“ und passiert zur Monatsmitte Aldebaran. Am 31. Juli wechselt sie in das Sternbild „Zwillinge“. Venus hat damit in diesem Jahr ihre nördlichste Position im Tierkreis erreicht. Bevor sie ins Sternbild „Zwillinge“ tritt, wandert sie zwei Tage lang durch den nördlichsten Bezirk des „Orion“. Am Morgenhimmel steht sie dann schon relativ hoch, bevor sie in der Morgenhelle verblasst. Am 20. Juli begegnet die schmale Sichel des abnehmenden Mondes dem Morgenstern. Venus, Mond und Aldebaran bilden eine interessante Konstellation am Morgenhimmel gegen 4 Uhr, dafür sollte man seinen Blick gen Osten richten. Die Aufgangszeiten von Venus verändern sich nur unwesentlich. Zu Monatsbeginn geht Venus um 2:55 Uhr  auf, Ende Juli um 2:45 Uhr. Venus ist nach Sonne und Mond hellstes Gestirn am irdischen Firmament.

Mars wird am 27. Juli von der Sonne im Sternbild „Krebs“ eingeholt und steht in Konjunktion mit ihr. Da er am 30. August seine größte Nordbreite erreicht, zieht die Sonne knapp ein Grad südlich an ihm vorbei. Am Tag der Konjunktion trennen uns 397 Millionen Kilometer  vom roten Planeten. Dies ist die größte Entfernung von der Erde, die Mars in diesem Jahr einnimmt. Mars kann im Juli nicht beobachtet werden.
Jupiter beschleunigt seine wieder rechtläufige Bewegung im Sternbild „Jungfrau“ und nähert sich ein wenig Spica, dem hellsten Stern in der „Jungfrau“. Seine Untergänge verlegt der Riesenplanet in die Zeit weit vor Mitternacht. Am 1. Juli geht Jupiter um 1:20 Uhr unter. Am 15. Juli erfolgt der Jupiterunter-gang um 0:20 Uhr und am Monatsletzten schon um 23:20 Uhr. Sowohl am 1. Juli als auch am 28. Juli wandert der zunehmende Halbmond nördlich an Jupiter vorbei.

Jupiter wandert rechtsläufig durch das Sternbild „Löwe“,  er kann nach Einbruch der Dunkelheit am westlichen Abendhimmel gesehen werden. Der Riesenplanet verkürzt seine Sichtbarkeitsdauer erheblich. Erfolgt der Jupiteruntergang am 1. Juli um 0:25 Uhr, so verschwindet der Riesenplanet am 15. Juli schon um 23:35 Uhr und am 31. Juli hingegen schon um 22:35 Uhr. Um diese Uhrzeit endet gerade die nautische Abenddämmerung*. Die Jupiterhelligkeit nimmt im Laufe des Julis leicht auf -1.7mag ab.

Saturn wandert rückläufig durch den „Schlangenträger“ und hat Mitte des Vormonats in Opposition zur Sonne gestanden. Seine Helligkeit sinkt während des Monats leicht ab. Vom Morgenhimmel zieht sich der Ringplanet völlig zurück. Erfolgt der Saturnuntergang am 1. Juli um ca. 4:25 Uhr und am 15. Juli um 3:25 Uhr, so verschwindet der Ringplanet am 31. bereits um ca. 2:20 Uhr unter dem Südwesthorizont.  In der Nacht vom 6. auf 7. Juli begegnet der fast volle Mond Saturn am Südhorizont.
 

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Datum:
07-22-2017

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