Koordinaten Sternwarte

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Polarlichter über Island

 

Das Polarlicht Aurora borealis ist eine Leuchterscheinung welche durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen, die von der Sonne als Sonnenwind ausgestoßen werden, auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und dort die Luftmoleküle zum Leuchten anregen. Üblicherweise werden die elektrisch geladenen Teilchen zu den magnetischen Polen der Erde geleitet und können hier eindringen. Bei starken Sonnenwinden kann sich das Magnetfeld jedoch soweit deformieren, dass auch die mittleren Breiten, also auch Menden, vom Teilchenstrom etwas abbekommen. 

Unsere Freundin Inka hat es dieses Jahr zur Beobachtung von Nordlichtern nach Island verschlagen. Die ersten Bilder entstanden in Reykjavik am 24.Oktober 2017 zwischen Sonnenuntergang und 02 Uhr nachts. Einige wurden mit dem Handy von der Kamera abfotografiert, die Originale sind mittlerweile auch zu sehen.

In den nördlich Breitengraden erscheint bei klarem Wetter fast jede Nacht ein grünliches Leuchten am Himmel.

Flares sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, bei denen Strahlung freigesetzt und Materie ausgeworfen wird. Die Strahlung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit und kann einige Minuten nach der Eruption von Satelliten gemessen werden. Die Teilchen brauchen dagegen etwa zwei Tage bis sie die Erde erreichen und Polarlichter erscheinen.

Für alle die Polarlichter im Netz beobachten wollen, hier ein Link zu einigen Webcams https://sonnen-sturm.info/polarlichtvorhersage/polarlicht-webcams/

Bilder: Inka Schlüter    Nikon DSLR f5,6  2 Sekunden  ISO 1600

Am 25.10 in der nähe von Vik, ca.500 km Östlich von Reykjavik,

sowie am 26.10 bei Reykjavik

 

 

 

Betriebsausflug der mendener Sternwarte nach Teneriffa

_Meteor ber dem Teide.jpg_Omega Centauri.jpg_Startrails Teneriffa.jpg_M8 Lagunen- und M20 Trifidnebel.jpg

Betriebsausflug der mendener Sternwarte nach Teneriffa
nach der erfolgreichen Reise im letzten Jahr, haben wir uns entschlossen dieses Jahr erneut Teneriffa zu buchen.Unser Ferienhaus auf 2200 Meter höhe wartet auf uns und wir hoffen, wieder 9 sternklare Nächte zu haben.Dieses Jahr reisen wir mit großem Gepäck 2 Ioptron 45 eine HEQ5 Montierung ein 10 Zoll Reisedobsen sowie Apo´s mit Brennweiten zwischen480 und 600 mm. Jedes Gepäckstück ist bis auf das letzte Gramm  ausgereizt " eine Tube Zahnpasta für alle ;-) ". Wie immer ist es eine logistische Meisterleistung an alles zu denken und nicht wie leztes Jahr das Guidersteuerungskabel zu vergessen. Wir haben einen halben Tag lang alle Elektronikgeschäfte abgeklappert bis wir endlich fündig wurden. Sowas schult. Die ersten vier Bilder sind noch von letztem Jahr und sollen einen Vorgeschmack auf das Kommende liefern.

_Teleskopaufbau.jpg_Sonnenbeobachtung.jpg_Trifid M20.jpg_Teide.jpg

Nach einer erfolgreichen Landung auf Teneriffa und einsammeln des Leihwagens, wurde dieser mit Lebensmitteln bis unter die Decke vollgestopft. Unser Fahrer entschied den Reifendruck an das enorme Gesamtgewicht unseres Gepäcks sowie der Nahrungmittel anzupassen.1,5 Stunden Serpentinen später erreichten wir unsere Unterkunft. Fix ausgepackt, Bier getrunken und den 10 Zoll Gitterrohrdobson aufgebaut..... uahhhh Milchstraße mit bloßem Auge, einen flüchtigen Lagunen...Trifid, Omega, Adlernebel und einen unbekannten Sternenhaufen; danach stießen wir noch auf den 40sten Geburtstag von Olli an.

Die erste Nacht gald dem Aufbauen und Ausprobieren ob alles was man mitgenommen hatte vollzählig war und miteinander lief. Das Teleskop, das Guiderrohr und der Telrad schauten noch in unterschiedliche Richtungen und wollten syncronisiert werden. Klassische Fehlerquellen wie Einscheinern und Auswiegen der Achsen sind noch nicht in gänze beseitigt, mein Guiding läuft nur bis 600 Sekunden rund und um 3 Uhr morgens läuft das Gehirn halt nur noch auf 50%...
Heute geht es mit dem Wissen um die Probleme weiter und wir hoffen heute Nacht alle drei Montierungen zum laufen zu bekommen. Einen herzlichen Gruß von Hier auch an Hans Georg Mohr welcher uns einen sehr guten 10 Zoll Reisedobson verkaufte, wir haben jeden Abend viel Spaß mit dem Exzellenten Gerät

Zweite Nacht
Das zuverlässigste Gerät ist der Dobson, kein Guiderprobleme, keine Softwareabstürze, keine nicht erkannten USB Ports, unbekannte Sicherheitsupdates des Vierenscanners.
Der Dobson hat tadellos seinen Dienst verrichtet. Tagsüber haben wir die belichtungsfreie Zeit, neben verschiedenen Wanderungen, auch für einen Ausflug zum Observatorium del Teide genutzt.

_Dobson.jpg_M 8.JPG

Mittlerweile laufen alle Montierungen zuverlässig, nur das Wetter läuft nicht rund... irgendwas ist immer. Es heißt Calima eine Wettererscheinung die den Wüstensand mit dem Ostwind in Richtung der Inseln trägt. In der Nacht führt es dazu das der Kontrast des Himmels deutlich leidet. Zu erkennen an der dünnen Mondsichel welche einen deutlichen Hof hat.

Der allabendliche Sundowner stimmt uns auf die bevorstehende Nacht ein. ( Rum Eiswürfel Zuckerrand Mangosaft ) für die Ausführung ist Felix zuständig. Wir genießen die Abendstimmung und beobachten wie  die Sonne den Calderarand in ein rot leuchtendes Farbspiel einhüllt. WiR meinen das Landen eines fremden Raumschiffes erkennen zu können ..... ;-) Vergleiche zum leuchten des Ayersrock sind nicht von der Hand zu weisen.


 

_Drumherum.jpg_M17 Omeganebel.jpg_Fisch.jpg

Trotz Calima und langsam zunehmendem Mond sind uns eine Reihe guter Aufnahmen gelungen. Zum Ende der Beobachtungswoche hatten wir das Guiding bis 30 Minuten bei 600mm im Griff. Der zweite Aufbau mit dem TMB Apo lief bis zum Schluß nicht wirklich zufriedenstellend, eine Schwingung im Systen haben wir nicht abstellen können und weit weg von zuhause ohne Werkzeug ist das schwierig. An zwei Montierungen, der EQ5 und Iopton, hatten wir den MGEN Autoguider. In so einer Woche kann man die Anleitung nicht nur auswendig lernen, sondern auch viel probieren. Ja probieren, wir hatten uns die 45 Tage Testversion von Prism heruntergeladen und viel damit herumgespielt, sehr interessant und umfangreich.
Es darf auch nicht vergessen werden, dass wir in unserer spartanisch ausgestatteten Unterkunft viel Spaß hatten.Es gab jeden Tag eine ausgezeichnete Mahlzeit, jeder hat mal gekocht und ich möchte bemerken es gab 3 Mal Fisch ! Der allabendliche Sundowner, eine Hängematte für zwischendurch, der morgendliche Kaffee um 10Uhr ans Bett und ein tolles Team machte den "Betriebsausflug" zu einem Erlebnis.

 

Teneriffa 1.jpgTeneriffa.jpgTeneriffa 2.jpgTrifid Nebel M20 mit Text.jpgSternenfrau.jpg

Bilder und Text:

Ingo, Oliver, Felix, Peter und Inka

 

Die Ausstellung "Weitblick"

Wir sind natürlich weiterhin an Ausstellungs-Lokalitäten, interessiert, z. B. öffentliche Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.

Unter der Adresse www.weitblick-sternfreunde.de haben wir eine Ausstellungs-Website eingerichtet.

 

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Datum:
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