Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Polarlichter über Island

 

Das Polarlicht Aurora borealis ist eine Leuchterscheinung welche durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen, die von der Sonne als Sonnenwind ausgestoßen werden, auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und dort die Luftmoleküle zum Leuchten anregen. Üblicherweise werden die elektrisch geladenen Teilchen zu den magnetischen Polen der Erde geleitet und können hier eindringen. Bei starken Sonnenwinden kann sich das Magnetfeld jedoch soweit deformieren, dass auch die mittleren Breiten, also auch Menden, vom Teilchenstrom etwas abbekommen. 

Unsere Freundin Inka hat es dieses Jahr zur Beobachtung von Nordlichtern nach Island verschlagen. Die ersten Bilder entstanden in Reykjavik am 24.Oktober 2017 zwischen Sonnenuntergang und 02 Uhr nachts. Einige wurden mit dem Handy von der Kamera abfotografiert, die Originale sind mittlerweile auch zu sehen.

In den nördlich Breitengraden erscheint bei klarem Wetter fast jede Nacht ein grünliches Leuchten am Himmel.

Flares sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, bei denen Strahlung freigesetzt und Materie ausgeworfen wird. Die Strahlung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit und kann einige Minuten nach der Eruption von Satelliten gemessen werden. Die Teilchen brauchen dagegen etwa zwei Tage bis sie die Erde erreichen und Polarlichter erscheinen.

Für alle die Polarlichter im Netz beobachten wollen, hier ein Link zu einigen Webcams https://sonnen-sturm.info/polarlichtvorhersage/polarlicht-webcams/

Bilder: Inka Schlüter    Nikon DSLR f5,6  2 Sekunden  ISO 1600

Am 25.10 in der nähe von Vik, ca.500 km Östlich von Reykjavik,

sowie am 26.10 bei Reykjavik

 

 

 

Beobachtungshinweise September 2017

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zur interaktiven Sternkarte

Mit dem Online-Planetarium können Sie sich die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond, Planetensichtbarkeiten und vieles mehr anzeigen lassen. Probieren Sie es aus! Nachdem Sie auf den linken Button "interaktive Sternkarte" geklickt haben, offnet sich ein Fenster mit Startgrafik. Einfach auf "Zeigen" klicken! Zum Betrachten brauchen Sie den Adobe Flashplayer. Flashskies - Online-Planetarium © Donald Wienand und Harald C. Greier

Der Fixsternhimmel im September über Menden

Noch beherrschen die Sommersternbilder die Himmelsbühne. Die nun wieder früher einsetzende Abenddämmerung lässt den Blick eher zum Firmament schweifen. Zu unserer gewohnten Beobachtungszeit werden wir feststellen, dass das Sommerdreieck bereits den Meridian nach Westen überschritten hat. Deneb steht um diese Zeit fast im Zenit, während Wega und Atair deutlich im Westen Position bezogen haben. Tief im Süden des Meridians finden wir das Sternbild des „Steinbocks“ und östlich davon den „Wassermann“. Am 15. Sept. zur Standardbeobachtungszeit 23 Uhr kann man mit dem Fernglas auf halber Höhe zum Zenit den Kugelsternhaufen M15 als Nebelfleckchen finden. M15 ist ca. 31 000 Lichtjahre von uns entfernt und mit unserem Teleskop auf der Sternwarte lässt er sich bereits in viele Einzelsterne auflösen. Wenn wir von M15 nach Osten schauen, sehen wir das Pegasus-Quadrat. Der griechischen Sage nach ist Pegasus ein geflügeltes Pferd und am Himmel muss man sich dieses Pferd umgekehrt vorstellen, also mit den Beinen noch oben. An „Pegasus“ schließt sich das Sternbild „Andromeda“ als lange Sternenreihung an in deren Mitte eine Sternenkette nach oben zeigt. Am Ende dieser Kette finden wir unsere Nachbar-Galaxie M31, auch „Andromedanebel“ genannt. Auch M31 kann bereits mit dem Fernglas als  kleines Nebelfleckchen unverwechselbar aufgespürt werden. Fotografisch ist der Andromedanebel auch für Amateure ein sehr interessantes Objekt, da es bereits mit wenigen Minuten Belichtungszeit fotografisch erfasst werden kann.

Astronomisches im Monat September

Die scheinbare Bahn der Sonne
In diesem Monat wandert die Sonne um ca. 11º in Richtung Süden. Ihre Bahn führt zunächst weiter durch den „Löwen“. Am 17. Sept. überschreitet sie die Grenze zur „Jungfrau“. Am 23. Sept. um 9:21 Uhr überquert die Sonne den Himmelsäquator, dieser Zeitpunkt markiert den astronomischen Herbstbeginn, es herrscht Tagundnachtgleiche. Die Nächte im astronomischen Sinne wachsen im September auf ca. 9 Std., während entsprechend die Tageslänge auf ca. 11 ¾ Std. schrumpft.

Sonnenauf- und untergänge

Der Lauf der Sonne Aufgang Höchststand Untergang Dämmerungsende
07.09.2017 06:35 Uhr 13:20 Uhr 20:05 Uhr 21:20 Uhr
10.09.2017 06:50 Uhr 13:15 Uhr 19:45 Uhr 20:55 Uhr
20.09.2017 07:05 Uhr 13:15 Uhr 19:20 Uhr 20:30 Uhr
30.09.2017 05:20 Uhr 13:10 Uhr 19:00 Uhr 20:10 Uhr








Die Sonnenscheindauer beträgt am Anfang des Monats 13 Std. und 30 Min, sie nimmt um 1 Stunde und 50 Minuten ab, um gegen Ende des Monats 11 Std. und 40 Min zu erreichen. Im Laufe des Monats sinkt die Mittagshöhe der Sonne von ca. 48,3º auf ca. 37,2º am 30. September.

Der Lauf des Mondes
Zu Monatsbeginn finden wir den zunehmenden Mond im Sternbild „Schütze“ im Süden. Am
6. Sept. zeigt sich der Erdtrabant als Vollmond im „Wassermann“ im Südosten. Vier Tage weiter finden wir unseren Begleiter am Morgenhimmel im Sternbild „Walfisch“ im Südwesten. Sein „Letztes Viertel“ (Halbmond) am 13. Sept. erreicht unser Erdtrabant im „Stier“ und kann im Südosten am Morgenhimmel beobachtet werden. Ab dem 17. Sept. bis kurz vor Neumond können wir mit einem Fernglas am Morgenhimmel eine nicht alltäglich Konstellation von Mond, Merkur, Venus und Mars verfolgen. Die Neumondstellung wird am 20. Sept. im Sternbild „Jungfrau“ erreicht. Mit etwas Glück kann man die schmale Sichel des zunehmenden Mondes am 22. Sept. gegen 20 Uhr tief im Westen am Firmament ausmachen. Am 28. Sept. wird wieder eine Halbmondstellung erreicht. Nun steht unser Trabant, wie zu Monatsanfang wieder direkt im Süden im „Schützen“ und etwas weiter westlich zeigt sich der Ringplanet Saturn.

Mondphasen  
06.09.2017 Erstes Vietel ca. 09:05 Uhr
13.09.2017 Vollmond  ca. 08:25 Uhr
20.09.2017 Letztes Viertel ca. 07:30 Uhr
28.09.2017 Neumond ca. 04:55 Uhr

Die großen Planeten im September

Merkur  bietet zur Monatsmitte die zweite Morgensichtbarkeit in diesem Jahr. Er beendet am
4. Sept. seine Rückläufigkeit und wird wieder rechtsläufig. Am 12. Sept. erreicht Merkur seine größte westliche Elongation mit 17°56' Winkelabstand von der Sonne. Die max. Elongation fällt diesmal klein aus, da Merkur nur drei Tage später durch sein Perihel läuft. Trotz des kleinen Elongationswinkels kommt es zu einer Morgensichtbarkeit. Bei guten Sichtbedingungen kann man ab 10. Sept. nach Merkur Ausschau halten. Am 10.  Sept. geht der 0.0 mag helle Merkur um 5:15 Uhr auf. Etwa eine Viertelstunde später zeigt sich der flinke Planet knapp über dem Osthorizont. Bald darauf verblasst er in der zunehmenden Morgenhelle. Bis 16. Sept. nimmt die Merkurhelligkeit bis -0.8 mag zu, die Merkuraufgänge verspäten sich leicht auf 5:20 Uhr. Sowohl am 18.Sept. als auch am 19. Sept. bietet sich gegen 6 Uhr morgens ein seltener Himmelsanblick: Merkur, die abnehmende Mondsichel sowie Venus und Mars sind tief am Osthorizont vereint.
Auch Regulus im Sternbild „Löwe“ ist mit von der Partie.
Am 10. Sept. zieht Merkur 0.6 mag südlich an Regulus vorbei, wobei ein Fernglas hilfreich ist, diese Begegnung zu verfolgen. Am 16. Sept. wandert Merkur nur nördlich an Mars vorbei – es kommt zu einer extrem engen Begegnung. Mars ist allerdings nur in einem Fernglas zu erkennen.
Bis 22. Sept.  steigt die Helligkeit des flinken Planeten auf -1.1 mag an, seine Aufgänge verspäten sich jedoch auf 5:45 Uhr. Erfahrene Beobachter mit einem lichtstarken Fernglas können Merkur noch bis zum 25. Sept. am östlichen Morgenhimmel aufstöbern.


Venus  wird ihrer Rolle als heller Morgenstern gerecht. Allerdings verkürzt sich ihre Sichtbarkeitsdauer, denn sie wandert im Tierkreis nun wieder südwärts. Am 10. Sept. wechselt sie aus dem Sternbild „Krebs“ in den „Löwen“ und passiert am 20. Sept. dessen Hauptstern Regulus.  Am 18. Sept.  hält sich auch die schmale Sichel des abnehmenden Mondes nahe Regulus auf.  Auch Merkur und Mars sind mit von der Partie. Die Venusaufgänge verspäten sich im September erheblich. Geht die -3.9 mag helle Venus am 1. Sept. um ca. 3:40 Uhr auf und am 15. Sept. um ca. 4:15 Uhr, so erfolgt ihr Aufgang am 30. Sept. erst um ca. 5:00 Uhr.

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Mars erscheint nach der Monatsmitte allmählich auf der morgendlichen Himmelsbühne. Der rote Planet wandert rechtsläufig durch das Sternbild „Löwe“, wobei er immer südlichere Positionen einnimmt. Unter sehr guten Sichtbedingungen dürfte Mars erstmals am 20. Sept. knapp über dem Osthorizont in der Morgendämmerung zu erkennen sein; dann erfolgt der Aufgang des 1.8 mag hellen Mars um ca. 5:20 Uhr. Eine halbe Stunde nach Aufgang des roten Planeten hat er sich soweit über die dichtesten Dunstschichten am Horizont erhoben, dass er sichtbar wird.
Mit dem flinken Merkur kommt es zu nahen Begegnungen. Die Konjunktion mit ihm am 2. Sept. entgeht uns, da Mars und Merkur noch unter dem Horizont sind. Am 16. Sept. kommen Mars und Merkur einander sehr nahe. Erst in den Jahren 2036, 2068 und 2094 wird es zu einer ähnlich engen Begegnung von Merkur mit Mars kommen.
Da auch Venus am Morgenhimmel vertreten ist, kommt es zusammen mit der dünnen Sichel des abnehmenden Mondes zu netten Himmelsanblicken am 18. und 19. Sept. kurz nach  6:00 Uhr. Um Merkur und Mars auszumachen, empfiehlt sich ein lichtstarkes Fernglas..


Jupiter nähert sich seiner Konjunktion mit der Sonne, die er schließlich im letzten Oktoberdrittel einnehmen wird. Am 5. zieht der Riesenplanet nördlich an Spica in der „Jungfrau“ vorbei.  Um die Monatsmitte verabschiedet sich Jupiter vom Abendhimmel und wird für das bloße Auge unsichtbar. Am 1. Sept. geht der -1.7 mag helle Riesenplanet um 21:25 Uhr unter, am 10. um 20:55 Uhr  und am 20. Sept. um ca. 20:15 Uhr. Nach dem 20. Sept. wird man vergeblich nach Jupiter Ausschau halten.
 

Saturn  ist Planet am Abendhimmel. Bei Einbruch der Dunkelheit hat er seinen Süddurchgang bereits hinter sich. Er wandert zunächst noch recht langsam rechtsläufig durch den „Schlangenträger“. Die Helligkeit des Ringplaneten geht leicht zurück.  Die Saturnuntergänge verfrühen sich von ca. 0:05 Uhr am 1. Sept. auf  ca. 23:15 Uhr  am 15. Sept.  und auf ca. 22:15 Uhr am Monatsletzten.

Betriebsausflug der mendener Sternwarte nach Teneriffa

_Meteor ber dem Teide.jpg_Omega Centauri.jpg_Startrails Teneriffa.jpg_M8 Lagunen- und M20 Trifidnebel.jpg

Betriebsausflug der mendener Sternwarte nach Teneriffa
nach der erfolgreichen Reise im letzten Jahr, haben wir uns entschlossen dieses Jahr erneut Teneriffa zu buchen.Unser Ferienhaus auf 2200 Meter höhe wartet auf uns und wir hoffen, wieder 9 sternklare Nächte zu haben.Dieses Jahr reisen wir mit großem Gepäck 2 Ioptron 45 eine HEQ5 Montierung ein 10 Zoll Reisedobsen sowie Apo´s mit Brennweiten zwischen480 und 600 mm. Jedes Gepäckstück ist bis auf das letzte Gramm  ausgereizt " eine Tube Zahnpasta für alle ;-) ". Wie immer ist es eine logistische Meisterleistung an alles zu denken und nicht wie leztes Jahr das Guidersteuerungskabel zu vergessen. Wir haben einen halben Tag lang alle Elektronikgeschäfte abgeklappert bis wir endlich fündig wurden. Sowas schult. Die ersten vier Bilder sind noch von letztem Jahr und sollen einen Vorgeschmack auf das Kommende liefern.

_Teleskopaufbau.jpg_Sonnenbeobachtung.jpg_Trifid M20.jpg_Teide.jpg

Nach einer erfolgreichen Landung auf Teneriffa und einsammeln des Leihwagens, wurde dieser mit Lebensmitteln bis unter die Decke vollgestopft. Unser Fahrer entschied den Reifendruck an das enorme Gesamtgewicht unseres Gepäcks sowie der Nahrungmittel anzupassen.1,5 Stunden Serpentinen später erreichten wir unsere Unterkunft. Fix ausgepackt, Bier getrunken und den 10 Zoll Gitterrohrdobson aufgebaut..... uahhhh Milchstraße mit bloßem Auge, einen flüchtigen Lagunen...Trifid, Omega, Adlernebel und einen unbekannten Sternenhaufen; danach stießen wir noch auf den 40sten Geburtstag von Olli an.

Die erste Nacht gald dem Aufbauen und Ausprobieren ob alles was man mitgenommen hatte vollzählig war und miteinander lief. Das Teleskop, das Guiderrohr und der Telrad schauten noch in unterschiedliche Richtungen und wollten syncronisiert werden. Klassische Fehlerquellen wie Einscheinern und Auswiegen der Achsen sind noch nicht in gänze beseitigt, mein Guiding läuft nur bis 600 Sekunden rund und um 3 Uhr morgens läuft das Gehirn halt nur noch auf 50%...
Heute geht es mit dem Wissen um die Probleme weiter und wir hoffen heute Nacht alle drei Montierungen zum laufen zu bekommen. Einen herzlichen Gruß von Hier auch an Hans Georg Mohr welcher uns einen sehr guten 10 Zoll Reisedobson verkaufte, wir haben jeden Abend viel Spaß mit dem Exzellenten Gerät

Zweite Nacht
Das zuverlässigste Gerät ist der Dobson, kein Guiderprobleme, keine Softwareabstürze, keine nicht erkannten USB Ports, unbekannte Sicherheitsupdates des Vierenscanners.
Der Dobson hat tadellos seinen Dienst verrichtet. Tagsüber haben wir die belichtungsfreie Zeit, neben verschiedenen Wanderungen, auch für einen Ausflug zum Observatorium del Teide genutzt.

_Dobson.jpg_M 8.JPG

Mittlerweile laufen alle Montierungen zuverlässig, nur das Wetter läuft nicht rund... irgendwas ist immer. Es heißt Calima eine Wettererscheinung die den Wüstensand mit dem Ostwind in Richtung der Inseln trägt. In der Nacht führt es dazu das der Kontrast des Himmels deutlich leidet. Zu erkennen an der dünnen Mondsichel welche einen deutlichen Hof hat.

Der allabendliche Sundowner stimmt uns auf die bevorstehende Nacht ein. ( Rum Eiswürfel Zuckerrand Mangosaft ) für die Ausführung ist Felix zuständig. Wir genießen die Abendstimmung und beobachten wie  die Sonne den Calderarand in ein rot leuchtendes Farbspiel einhüllt. WiR meinen das Landen eines fremden Raumschiffes erkennen zu können ..... ;-) Vergleiche zum leuchten des Ayersrock sind nicht von der Hand zu weisen.


 

_Drumherum.jpg_M17 Omeganebel.jpg_Fisch.jpg

Trotz Calima und langsam zunehmendem Mond sind uns eine Reihe guter Aufnahmen gelungen. Zum Ende der Beobachtungswoche hatten wir das Guiding bis 30 Minuten bei 600mm im Griff. Der zweite Aufbau mit dem TMB Apo lief bis zum Schluß nicht wirklich zufriedenstellend, eine Schwingung im Systen haben wir nicht abstellen können und weit weg von zuhause ohne Werkzeug ist das schwierig. An zwei Montierungen, der EQ5 und Iopton, hatten wir den MGEN Autoguider. In so einer Woche kann man die Anleitung nicht nur auswendig lernen, sondern auch viel probieren. Ja probieren, wir hatten uns die 45 Tage Testversion von Prism heruntergeladen und viel damit herumgespielt, sehr interessant und umfangreich.
Es darf auch nicht vergessen werden, dass wir in unserer spartanisch ausgestatteten Unterkunft viel Spaß hatten.Es gab jeden Tag eine ausgezeichnete Mahlzeit, jeder hat mal gekocht und ich möchte bemerken es gab 3 Mal Fisch ! Der allabendliche Sundowner, eine Hängematte für zwischendurch, der morgendliche Kaffee um 10Uhr ans Bett und ein tolles Team machte den "Betriebsausflug" zu einem Erlebnis.

 

Teneriffa 1.jpgTeneriffa.jpgTeneriffa 2.jpgTrifid Nebel M20 mit Text.jpgSternenfrau.jpg

Bilder und Text:

Ingo, Oliver, Felix, Peter und Inka

 

Beobachtungskampagne Saturn 2017

Saturn 1.jpgSaturn 18062017.jpg

In den nächsten Monaten ist der Planet Saturn sehr gut zu beobachten. Wenn Sie von der Erde aus einen Blick auf Saturn werfen wollen, schauen Sie bei uns vorbei, Freitags ab 20 Uhr, Beobachtungen selbstredend nur bei wolkenfreien Himmel. Der Saturn kann sehr gut nach Sonnenuntergang im Süden bis ca. 20 Grad über dem Horizont beobachtet werden. Saturn ist wir die meisten Planeten mit bloßem Auge zu erkennen, er unterscheidet sich dann leider nicht von einem Stern, erst mit dem Feldstecher erahnt man den Ring, den Saturn so besonders macht.

Saturn bekam bisher vier mal Besuch von der Erde, Pioneer 11 flog am 01.09 1979 in einem Abstand von nur 21000 Km zwischen dem A-Ring und dem F-Ring an Saturn vorbei.
Am 13. November 1980 besuchte die Raumsonde Voyager 1 den Saturn welche bereits seit 1977 unterwegs war. Am 26. August 1981, kam die Schwestersonde Voyager 2 beim Ringplaneten an. Die vierte Raumsonde, Cassini-Huygens flog am 11. Juni 2004 bei dem Saturnmond Phoebe vorbei und lieferte wie alle anderen Sonden neben wissenschaftlichen Daten auch atemberaubende Bilder. Cassini ist bis heute in der Umlaufbahn, aber nicht mehr lange, man plant noch dieses Jahr einen kontrollierten Absturz auf Saturn "End of Mission: 15 Sep 2017"

Die atemberaubende Bilder können sie bei der Nasa unter https://saturn.jpl.nasa.gov/mission/grand-finale/grand-finale-orbit-guide/ sehen.

Bilder: Heiko Blödorn und Ingo Penz; Belichtet mit QHY 5 am Astro Proffesional 5“ f/6,9 mit 4X Televue Powermate 2“

 

 

 

Beobachtungskampagne Jupiter 2017

Juputer-2014.jpgJupiter.JPGJupiter mit Monden.JPGJupiter 2016.jpg

Möchten Sie mal einen Blick auf den größten Planeten in unserem Sonnensystem werfen? Jeden Freitag ab 20 Uhr bei klarem Himmel haben wir unsere Sternwarte geöffnet und Sie können einen Blick auf Jupiter durch unsere Teleskope werfen.

Im laufe des Sommers geht Jupiter immer früher über den südöstlichen Horizont auf. Am 5.April um 20:15 Uhr am 01.Mai schon um 18:30 Uhr. Am 01.Juni ist er um 21:30 Uhr hoch im Süden zu finden.

Jupiter  wandert rückläufig durch die „ Jungfrau“ und kommt am 7. April in Opposition zur Sonne. Er steht damit der Sonne genau gegenüber. Mit Sonnenuntergang geht der Riesenplanet im Osten auf und verschwindet bei Sonnenaufgang unter dem Westhorizont. Am Tag der Opposition erfolgt der Aufgang des -2.5 mag hellen Jupiter um 19:50 Uhr. In der Nacht vom 7. auf 8. April passiert der Riesenplanet um1:25 Uhr den Meridian und geht schließlich um 7:00 Uhr am Morgen unter.
Zur Opposition trennen uns 666 Millionen Kilometer von Jupiter, eine Distanz, die das Licht in 37 Minuten überbrückt. Bis Monatsende verfrüht sich der Jupiteruntergang am Morgen um rund eineinhalb Stunden. Am 30. April geht der -2.4 mag helle Riesenplanet bereits um 5:30 Uhr unter. Im Fernrohr ist deutlich die ovale Form des Jupiterscheibchens auszumachen sowie seine hellen Streifen und dunklen Wolkenbänder. Durch seine schnelle Rotation ist der Jupiterglobus merklich abgeplattet.
Reizvoll ist es auch, das tägliche Wechselspiel der vier hellen Jupitermonde zu verfolgen, die schon in einem Fernglas zu erkennen sind.

 

Bilder: Peter Ritter, Ingo Penz, Heiko Blödorn

Screenshot " Cartes du Ciel"

 

 

 

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Termine aktuell

Mitgliedsbereich

Mondphasen

Moon phase
Phase:
Neumond

Ausleuchtung:
0%

Alter:
29 Tage

Distanz:
400,645 Km

Zeit:
05:25:26 CET

Datum:
11-18-2017

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