Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

Aktuelle Seite: HomeAstronomieHimmelsvorschauHimmelsvorschau aktuell

Beobachtungshinweise September 2018

spacer

zur interaktiven Sternkarte

Mit dem Online-Planetarium können Sie sich die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond, Planetensichtbarkeiten und vieles mehr anzeigen lassen. Probieren Sie es aus! Nachdem Sie auf den linken Button "interaktive Sternkarte" geklickt haben, offnet sich ein Fenster mit Startgrafik. Einfach auf "Zeigen" klicken! Zum Betrachten brauchen Sie den Adobe Flashplayer. Flashskies - Online-Planetarium © Donald Wienand und Harald C. Greier

Der Fixsternhimmel im September über Menden

Noch beherrschen die Sommersternbilder die Himmelsbühne. Die nun wieder früher einsetzende Abenddämmerung lässt den Blick eher zum Firmament schweifen. Zu unserer gewohnten Beobachtungszeit werden wir feststellen, dass das Sommerdreieck bereits den Meridian nach Westen überschritten hat. Deneb steht um diese Zeit fast im Zenit, während Wega und Atair deutlich im Westen Position bezogen haben. Tief im Süden des Meridians finden wir das Sternbild des „Steinbocks“ und östlich davon den „Wassermann“. Am 15. Sept. zur Standardbeobachtungszeit 23 Uhr kann man mit dem Fernglas auf halber Höhe zum Zenit den Kugelsternhaufen M15 als Nebelfleckchen finden. M15 ist ca. 31 000 Lichtjahre von uns entfernt und mit unserem Teleskop auf der Sternwarte lässt er sich bereits in viele Einzelsterne auflösen. Wenn wir von M15 nach Osten schauen, sehen wir das Pegasus-Quadrat. Der griechischen Sage nach ist Pegasus ein geflügeltes Pferd und am Himmel muss man sich dieses Pferd umgekehrt vorstellen, also mit den Beinen noch oben. An „Pegasus“ schließt sich das Sternbild „Andromeda“ als lange Sternenreihung an, in deren Mitte eine Sternenkette nach oben zeigt. Am Ende dieser Kette finden wir unsere Nachbar-Galaxie M31 auch „Andromedanebel“ genannt. Auch M31 kann bereits mit dem Fernglas als  kleines Nebelfleckchen unverwechselbar aufgespürt werden. Fotografisch ist der Andromedanebel auch für Amateure ein sehr interessantes Objekt, da es bereits mit wenigen Minuten Belichtungszeit fotografisch erfasst werden kann.

Astronomisches im Monat September

Die scheinbare Bahn der Sonne
In diesem Monat wandert die Sonne um ca. 11º in Richtung Süden. Ihre Bahn führt zunächst weiter durch den „Löwen“. Am 17. Sept. überschreitet sie die Grenze zur „Jungfrau“. Am 23. Sept. um 9:21 Uhr überquert die Sonne den Himmelsäquator, dieser Zeitpunkt markiert den astronomischen Herbstbeginn, es herrscht Tagundnachtgleiche. Die Nächte im astronomischen Sinne wachsen im September auf ca. 9 Std., während entsprechend die Tageslänge auf ca. 11 ¾ Std. schrumpft.

Sonnenauf- und untergänge

Der Lauf der Sonne Aufgang Höchststand Untergang Dämmerungsende
07.09.2018 06:35 Uhr 13:20 Uhr 20:05 Uhr 21:20 Uhr
10.09.2018 06:50 Uhr 13:15 Uhr 19:45 Uhr 20:55 Uhr
20.09.2018 07:05 Uhr 13:15 Uhr 19:20 Uhr 20:30 Uhr
30.09.2018 05:20 Uhr 13:10 Uhr 19:00 Uhr 20:10 Uhr








Die Sonnenscheindauer beträgt am Anfang des Monats 13 Std. und 30 Min, sie nimmt um 1 Stunde und 50 Minuten ab, um gegen Ende des Monats 11 Std. und 40 Min zu erreichen. Im Laufe des Monats sinkt die Mittagshöhe der Sonne von ca. 48,3º auf ca. 37,2º am 30. September.

Der Lauf des Mondes

Am 1. Sep. kann man den abnehmenden Mond vor Beginn der Morgendämmerung im Sternbild „Walfisch“ beobachten. Vier Tage später ist die abnehmende Mondsichel vor Beginn der Morgendämmerung im Sternbild „Zwillinge“ zu sehen. Am 8. Sept. durchläuft der Mond im Sternbild „Löwe“ den erdnächsten Punkt seiner Bahn, er ist dann 361.000 km von uns entfern und am 9. Sept. ist in diesem Sternbild Neumond. Am 11. September kann man gegen 20:00 die dünne Sichel des jungen Mondes im Fernglas niedrig über dem Westhorizont (Blickrichtung Dortmund) entdecken. Schaut man vom Mond ausgehend weiter nach links, kann man dort in Horizontnähe die Venus wahrnehmen. Am 13. Sept. kann man um 20:15 die Mondsichel gemeinsam mit Venus und Jupiter über dem Südwesthorizont bewundern. Einen Tag später wandert der Mond östlich von Jupiter durch das Sternbild „Waage“. Am 17. Sept. zeigt sich unserer Trabant gegen 21:00 Uhr nordöstlich des Planeten Saturn im Sternbild „Schütze“ und zwei Tage weiter am 19. Sept. lässt sich der zunehmende Mond bis 23:00 westlich des Mars beobachten. Am 20. September zieht der Mond im Sternbild Steinbock durch den erdfernsten Punkt seiner Bahn, er ist dann ca. 403.000 km von uns entfernt. Am 24. Sept. ist Vollmond im Sternbild „Fische“. Am 29. Sept. kann man ihn bei Beginn der Morgendämmerung südlich der Plejaden im Sternbild Stier sehen. Am 30. September zieht der abnehmende Mond in den Stunden vor der Morgendämmerung im Sternbild „Stier“ durch den Offenen Sternhaufen der Hyaden.

Mondphasen  
03.09.2018 Letztes Viertel ca. 04:40 Uhr
09.09.2018 Neumond  ca. 20:00 Uhr
17.09.2018 Erstes Viertel ca. 01:15 Uhr
25.09.2018 Vollmond ca. 04:55 Uhr

Die großen Planeten im September

Merkur   kann man morgens im Osten in der ersten Septemberwoche beobachten werden, die günstigste Beobachtungszeit ist gegen 5.45 Uhr. Am 5. Sept. steht er ganz nah beim Hauptstern des „Löwen“ Regulus.

Venus  ist nach wie vor Abendstern. Anfang des Monats geht sie gegen 21 Uhr, Mitte September schon gegen 20.15 im Westen unter. Am 21. Sept. erreicht sie ihre Maximalhelligkeit, den größten Glanz. Im Fernrohr erscheint sie um diese Zeit als große, schmale Sichel.

Mars  kam uns um den Monatswechsel Juli/August so nahe, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Mars strahlt noch hell am Abendhimmel und ist bis kurz nach Mitternacht zu beobachten.


Jupiter  wird im September zum Planeten der frühen Abendstunden und geht gegen Monatsende bereits gegen 20:30 Uhr unter. Dennoch ist er auffällig am Abendhimmel.

Saturn  zeigt sich in der Abenddämmerung nur bis zu 18° hoch im Süden.

Termine aktuell

Mitgliedsbereich

Mondphasen

Moon phase
Phase:
zunehmend

Ausleuchtung:
74%

Alter:
10 Tage

Distanz:
405,248 Km

Zeit:
16:49:38 CEST

Datum:
09-19-2018

by psdn.net
Zum Seitenanfang UA-10744156-1