Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Kugelsternhaufen Mai 2018

M13 und NGC 6207  Sternbild Herkules.jpgM92 in Sternbild Herkules.jpgM3 Wolfgang Rosteck.jpgM5 Kugelsternhaufen im Sternbild  Kopf der Schlange.jpgM13_Andrew Davies.jpgM13 Wolfgang Rosteck.jpg

Anfang Mai hatten wir eine sChönwetter Periode mit klaren Nächten. Ab dem 04.Mai störte auch der abnehmende Mond immer weniger. Abnehmender Mond bedeutet er kommt jeden Tag eine gute halbe Stunde später über den Horizont. Also Sonntag den 06.Mai erst um 2Uhr nachts und irgendwann muß man auch mal schlafen.Diese Bilder sind in der Nacht 5-6.Mai entstanden. Nach Sonnenuntergang zeigt sich im Süden sehr schön das Sternbild Löwe. Links davon die Jungfrau und das Haar der Berenicke mit dem "Koma Haufen" (erst mit größeren Teleskopen zu sehen), oder Fotografisch. Weiter links das Sternbild "Kopf der Schlange" wo ich den Kugelsternhaufen M5 fotografiert haben. Von da aus etwas höher im Zenit ist das Sternbild Herkules mit den beiden Objekten M13 und M92. Kugelsternhaufen sind im Gegensatz zu Galaxien oder Nebeln recht helle Objekte und auch für kleine Teleskope sehr gut geeignet. Als "Beifang" ist auf dem Bild von M13 noch die Galaxie NGC6207 zu sehen.  

Bilder:

Wolfgang Rosteck  1200mm Brennweite 10 Zoll Newton  DSLR

Peter Ritter 600mm 90 mm APO  QHY Farbkamera

Andrew Davids

This M13 and is 40 x 5 seconds exposures stacked with darks subtracted. Taken using the Altair Astro Hypercam 183C-V2, Skywatcher ED 120 refractor. on the EQ6 mount.


                                        

Sternbild Löwe

 

Leo Triblet 1.jpgM95M96.jpgM105.jpgRegulus.jpgLwe.JPG

Das Sternbild Löwe besteht aus hellen Sternen und ist leicht am Himmel zu finden. Es ist ein Frühlingssternbild und geht ab Februar abends im Osten auf.
Der Löwe liegt auf der Ekliptik, was heißt, es wird also von Zeit zu Zeit von Planeten durchwandert, der Mond zieht einmal im Monat hindurch.
Die hellen Sterne heißen Denebola, Regulus, Algieba und Leonis
Das 40 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxienpaar M 65 und M 66 ist bereits im Teleskop erkennbar die dritte Galaxie NGC 3628 ist etwas schwieriger zu erkennen.

Eine weitere Gruppe von Galaxien bilden M 95, M 96, M 105 und NGC 3384. Diese Galaxien sind ebenfalls 40 Millionen Lichtjahre entfernt.

Auch im Sternbild Löwe gibt es eine Reihe von zwei b.z.w. Mehrfachsternsystemen
der helle Regulus ist ein solches Mehrfachsystem. Regulus ist 77,5 Lichtjahre von uns entfernt und gehört der Spektralklasse B7 an.

Bilder und Text Sternfreunde Menden

Deutschlandweiter Astronomietag 24. März 2018

 

24. März 2018  Tag der Astronomie

Wir haben uns sehr über das große Interesse am Samstag dem "Tag der Astronenmie"gefreut.  Ca. 50 Gäste durften wir begrüßen. In einigen Gesprächen haben wir festgestellt, das viele ein Fernrohr zuhause haben,aber noch Fragen zur Technik oder dem Gerät schlechthin haben. Kommen Sie einfach vorbei, jeden Freitag ab 20 Uhr. Beobachtung natürlich nur bei klarem Wetter möglich. Ansonsten können Sie mit uns auch gerne über Teleskope und fremde Galaxien reden.

 

Wir laden Sie herzlich zur Beobachtung am 24. März ab 19:00 Uhr, alternativ am 23. März um 20 Uhr auf unsere Sternwarte hinter dem Sportplatz Platte-Heide am Hülschenbrauck ein.
Navi-Koordinaten: 51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost


Wer ist nicht fasziniert vom Anblick des Sternenhimmels? Haben Sie schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar eine ferne Galaxie am Nachthimmel gesehen? Möchten Sie sich in der Welt der Sterne zurechtfinden?
Einmal im Jahr gibt es eine ganz besonders attraktive Gelegenheit, Einblicke in das Universum, in dem wir leben, zu erhalten: der "Astronomietag".
Der von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS)  ins Leben gerufene bundesweite Astronomietag bietet Anlass und Gelegenheit für jeden Interessierten, sich über astronomische Themen zu informieren und selbst einen Blick ins All zu werfen. Der Termin ist

Weiterlesen: Deutschlandweiter Astronomietag 24. März 2018

Sternenparks in Deutschland

Haben Sie schon mal im Urlaub zum Himmel geschaut und weit ab der Städte die Milchstaße gesehen ? Viel besser als zuhause, wo man bei klarem Himmel nur eine Handvoll Sterne sieht. Das hängt mit der Beleuchtung in den Städten unserer Ballungszentren zusammen.

-Milchstrae-.jpg-Milchstrae 2-.jpg

Sternenparks

Weil unsere Nächte immer heller werden, besonders in unseren Städten, haben es Hobbyastronomen in Deutschland immer schwerer. Doch an manchen Orten ist es immer noch dunkel genug, um die Milchstraße mit bloßem Auge zu sehen. In Deutschland gibt es seit 2010 drei von der "International Dark Sky Association" (IDA) anerkannte Sternenparks.
In diesen Gegenden weit ab der Ballungszentren und Industrien ist die Nacht besonders dunkel. Einer dieser dunklen Orte ist der Naturpark Westhavelland in Brandenburg sowie der Nationalpark Eifel in NRW und das Biosphärenreservat Rhön bei Thüringen Hessen. Nachts kann man dort die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen. Bei der Planung unserer Sternwarte 1965 bei Menden auf der Platten Heide kamen auch diese Auswahlkriterien zur Geltung. Natürlich ist es in den letzten 50 Jahren auch bei uns etwas heller geworden, gerade in Richtung Nord-West ist der Lichtkegel von Dortmund  gut zu sehen. Denoch gibt es in unmittelbarer Umgebung wenig Beleuchtung.

 Bilder Thorsten Schutzeichel

Text Peter Ritter

Das Sternbild Zwilling

Objekte im Sternbild Zwilling

IC443 gro.jpg_IC443   Beschriftet.jpg_IC0443 ha 120min ap80.jpgZwilling.png

Das Sternbild Zwilling ist recht einfach an den beiden Sternen Castor und Pollux zu erkennen. Pollux ist einer der auffällig hellen Sterne am Himmel, mit nur 34 Lichtjahren Entfernung hat der "rote Riese" eine enorme Leuchtkraft in der Farbe orange.
Bei Castor in 50 Lichtjahren Entfernung ist etwas komplizierter, es handelt sich hier um ein 6 fach Sternensystem. Wobei es sich um 3 Pärchen handelt. Mittels eines Teleskopes kann man drei der secht Sterne erkennen, die anderen sind einfach zuklein b.z.w zunah beieinander um sie zu sehen.
Das bloße Auge erkennt hier nur einen Stern, Castor.
Der dritthellste Stern mit +1,9 Mag im Zwilling ist der "Unterriese" Alhena. Er leuchtet in weiß/leicht bläulich und ist ca. 100 Jichtjahre von uns entfernt.

Neben dem Quallennebel IC443 beinhaltet das Sternbild eine Reihe von offenen Sternhaufen.


Am 18.02.1930 wurde der Zwergplanet Pluto von dem jungen Astronom Clyde W. Tombaugh bei der Auswertung fotografischer Platten in dem Sternzeichen Zwilling entdeckt.

Bilder: Heiko Blödorn, Fotografiert in Ha 6x1200s am 25.9.2011 mit der ATIK 11000m und dem 80mm f/5,9 Astro-Professional beim 12. Herzberger Teleskoptreffen in Jeßnigk.                                                                                                                                                       Thorsten Schutzeichel, Großaufnahme in SW

Text: Peter Ritter

 

 

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