Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Komet Giacobini-Zinner (21P)

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Giacobini-Zinner (21P)

Der Komet 21P/Giacobini-Zinner ist ein kurzperiodische Komet, er wurde am 20. Dezember 1900 von Michael Giacobini entdeckt. Wiederentdeckt am 23.Okt 1913 von Ernst Zinner. Der Schweifstern ist Mitglied der Jupiter-Familie. Giacobini-Zinner kommt am 10. September 2018, mit 1,0193 AE Abstand, wieder in Sonnennähe und erreicht nur einen Tag später mit knapp 58,6 Millionen Kilometer auch seinen geringsten Abstand zur Erde. Es wird erwartet, dass der Komet im Herbst eine Helligkeit von 7 Magnituden erreicht und somit in Ferngläsern und kleinen Teleskopen sichtbar wird. Der Schweifstern ist zur Zeit etwa 7,5 Mag hell und mit der DSLR Kamera und 2 Minuten Belichtungszeit zu erkennen. In seiner Sichtbarkeitsperiode bewegt sich Giacobini-Zinner schnell durch die Sternbilder Kepheus, Kassiopeia, Giraffe, Perseus, Fuhrmann, Zwillinge, Orion, Einhorn und Großer Hund. Ende November wird der Komet wieder die 10. Größenklasse unterschreiten und tief über dem Südhorizont außer Sicht geraten.
21P/Giacobini-Zinner steht zur Zei schon bei Einbruch der Nacht hoch im Sternbild Kassiopeia.
Die Bilder sind zwischen 2 und 8 Minuten am 20.und 22.August von Thorsten und Peter belichtet worden.

Perseiden 12.08.2018

Perseiden-Sternschnuppen

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Bild von Dirk Herppich, Text Sternfreunde Menden

Der alljährliche Auftritt von Sternschnuppen der Perseiden erreicht in der Nacht vom Sonntag den 12. auf den 13. August sein Maximum. Die Sternschnuppen sind Überreste des Kometen 109P / Swift-Tuttle. Von einem dunklen Ort fernab von Städten und Dunst können pro Minute im Schnitt zwei der schnellen Sternschnuppen gesehen werden.  In diesem Jahr stört der Mond nicht die Beobachtung. Dadurch bieten sich an den Tagen des Perseiden-Maximums ausreichend gute Bedingungen, es sei den, das Wetter spielt nicht mit.

Neben der visuellen Beobachtung gibt es auch die Möglichkeit Meteore mit Amateurfunkmittel zu beobachten. Prinzipiell erzeugt ein in die Atmosphäre eintretender Meteor einen Ionisationskanal in ca. 100 - 70 km Höhe. Visuell sieht man das als "Leuchtspur". An diesem Ionisationskanal werden aber auch Funkwellen reflektiert und genau das nutzen wir zur Registrierung dieser Ereignisse. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie wetterunabhängig ist. Anschaulich ist auch, dass wir diese Ereignisse sogar "hörbar" machen können. Ein spannendes Thema, das wir anschaulich ab 19 Uhr zeigen können. (Andreas Pietsch)

Sternschnuppenbeobachtung natürlich erst ab Sonnenuntergang.

Die Sternschnuppen der Perseiden sind ein jährlich konstant auftretender Sternschnuppenstrom, die im Maximum rund 100 Meteore für einen Standort produzieren können (Vergleich: im November 2001 traten 2000 Leoniden-Sternschnuppen pro Stunde auf). Hierfür muss aber der Radiant im Zenit stehen, der Himmel sehr dunkel und mondlos sein. Der Radiant ist der Ort, aus dem die Sternschnuppen scheinbar strömen, im Falle der Perseiden das Sternbild Perseus. Traditionell werden die Sternschnuppenströme nach dem Radiant-Sternbild benannt. Die Sternschnuppen sind aber überall am Himmel zu sehen.

 

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Mondfinsternis 27.07.2018 über Menden

Die Mondfinsternis am 27. Juli 2018

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Hier die aktuellen Bilder der Finsternis vom letzten Freitag

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme von den ca. 200 Besuchern. Neben dem Mond konnten wir die Planeten Saturn, Jupiter und Mars geobachten. Außerdem überflog uns gegen 22:30 Uhr die ISS mit Alexander Gerst.

Die „Totale Mondfinsternis“ am 27.07.2018 gehört zu den ganz großen astronomischen Ereignissen unserer Zeit. Mit einer Dauer von 103 Minuten ist sie die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Da der Mond in Mitteleuropa während der einleitenden

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Sternenhimmel über Namibia Juni 2018

Ausflug mit der Sternwarte nach Namibia


Nach unserem erfolgreichen Trip zur Astrofarm Tivoli in 2016 , hat es wieder zwei tapfere Sternfreunde Menden nach Namibia verschlagen. 10,5 Stunden Flug trennen Deutschland von Südafrika. Mit rechlich Equipment, Kameras und Teleskopen im Rucksack ging es los. Dank einer Internetverbindung werden wir daheimgebliebenen immer auf dem neuesten Stand gehalten, sowie mit Fotos versorgt.

Der erste Teil der Reise ging von Windhoek 180 KM mit dem Leihwagen zur Astrofarm Tivoli. Dort übernachtet und das Astrogepäck verstaut. Am nächsten Morgen weiter mit dem Auto zum Etosha Nationalpark, hier zwei Tage auf Safari mit der Kamera. Die ersten Bilder aus dem Etosha Nationalpark.

Elephant.jpgGiraffen.jpgSpinne.jpgFlug.jpgTivoli.jpgTivoli Teleskope.jpgOryx Antilope.jpgStrau.jpgGnu.jpgZebras.jpg
Bilder von Thorsten und Stephan

Ab dem Mittwoch, 06.06.2018 ist der Mond soweit außer Sicht, daß wir wieder in Tivoli sind und uns der Beobachtung widmen können. Dieser Bericht wird wärend der Reise ständig erweitert.

 

Montierung.jpgSternwartenhtte.jpgTivoli Teleskope.jpgTivoli PC.jpgTivoli Sternewarte Stephan.jpgSternwarte Stephan 1.jpgSternwarte Thorsten.jpg
 

Heute am 06.06 sind wir wieder in Tivoli bei Reinhold & Kirsten Schreiber angekommen. Haben unsere Zimmer bezogen und die beiden Sternwarten in Beschlag genommen. Auf den Bildern ist zu sehen wie die Teleskope und Kameras montiert werden. Wir freuen uns auf die erste Nacht. Der Himmel ist natürlich klar !

Montierung 1.jpgSteuerung.jpgPrism.jpgCanon2.jpgMaximDL.jpgSonnenuntergang.jpgCanon.jpg
 

Erste Bilder vom Sonnenuntergang, M8, M20 sowie der Steuerung. Derzeit geht der abnehmende Mond um 01:30 Uhr auf, aber jeden Tag später und kleiner bis zum Neumond. Auf den Bildern kann man die Aufnahmesoftware die wir nutzen erkennen, zu einen MaximDL ein etwas älteres Programm und Prism, auf das wir bald die Sternwartenrechner umstellen möchten.

Wärend das Objekt für die zweite Nachthälfte der Helixnebel im Pentax bei 800mm Brennweite zu sehen ist, ist heute NGC4038 und 4039 Antennengalaxie im Sternbild Raben im Fokus. Desweiteren stehen der Kohlensack und das Kreuz des Südens sowie M16 und M17 auf der Liste

Nach mehreren Nächten hartem Einsatz, hatten wir heute die ersten Materialprobleme. Aus irgendwelchen Gründen klemmte das Filterrad. Der Übertäter wurde mit einem schweizer Taschenmesser bearbeitet. Nach einiger Zeit gings weiter, natürlich erst alles scharf stellen  und und und...

Bei dem Kabel half die Aluminium banderole einer Weinflasche.

Reparatur.jpgFilterrad.jpg

 Ab heute geht es ans Eingemachte, der Mond ist langsam wieder zunehmend. Heute 14.06  2% in spätestens ein paar Tagen wird er zu hell und wir werden unsere Zelte abbrechen. Noch ein paar Tage über Land reisen und dann ab nach Hause. Mit dem heutigen Tag haben wir ca. 200GB an Daten zusammen und es werden noch einige dazukommen.

 

http://www.tivoli-astrofarm.de/tivoli_astrofarm.php

 

 

Kugelsternhaufen Mai 2018

M13 und NGC 6207  Sternbild Herkules.jpgM92 in Sternbild Herkules.jpgM3 Wolfgang Rosteck.jpgM5 Kugelsternhaufen im Sternbild  Kopf der Schlange.jpgM13_Andrew Davies.jpgM13 Wolfgang Rosteck.jpg

Anfang Mai hatten wir eine sChönwetter Periode mit klaren Nächten. Ab dem 04.Mai störte auch der abnehmende Mond immer weniger. Abnehmender Mond bedeutet er kommt jeden Tag eine gute halbe Stunde später über den Horizont. Also Sonntag den 06.Mai erst um 2Uhr nachts und irgendwann muß man auch mal schlafen.Diese Bilder sind in der Nacht 5-6.Mai entstanden. Nach Sonnenuntergang zeigt sich im Süden sehr schön das Sternbild Löwe. Links davon die Jungfrau und das Haar der Berenicke mit dem "Koma Haufen" (erst mit größeren Teleskopen zu sehen), oder Fotografisch. Weiter links das Sternbild "Kopf der Schlange" wo ich den Kugelsternhaufen M5 fotografiert haben. Von da aus etwas höher im Zenit ist das Sternbild Herkules mit den beiden Objekten M13 und M92. Kugelsternhaufen sind im Gegensatz zu Galaxien oder Nebeln recht helle Objekte und auch für kleine Teleskope sehr gut geeignet. Als "Beifang" ist auf dem Bild von M13 noch die Galaxie NGC6207 zu sehen.  

Bilder:

Wolfgang Rosteck  1200mm Brennweite 10 Zoll Newton  DSLR

Peter Ritter 600mm 90 mm APO  QHY Farbkamera

Andrew Davids

This M13 and is 40 x 5 seconds exposures stacked with darks subtracted. Taken using the Altair Astro Hypercam 183C-V2, Skywatcher ED 120 refractor. on the EQ6 mount.


                                        

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